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Messages - Kalle

1
Versuche es Bitte auch mal mit einer neuen Installation auf Basis des unstable Images. Es könnte sein, das Zur Lösung Deines Problems das Syslinux neu in den Bootblock geschrieben werden muss. Das geschieht aber nicht beim Update des Paketes.
Falls das neue Isolinux Paket noch nicht im unstable Image enthalten ist, musst Du dieses vor dem Durchführen der Installation updaten.
Nun habe ich endlich Zeit gefunden, um die frische Installation zu versuchen. Basis war MLD-5.4_netinstall_2019.03.17-179.4+1520_amd64.img in der Variante unstable. Das Livesystem bietet keine Paketaktualisierungen an und beauskunftet unter System -> System Information: syslinux 6.04-9

Vor der Installation habe ich das Systemlaufwerk komplett gelöscht, um eventuelle Einflüsse der Vorinstallation zu vermeiden.

Das frisch installierte System zeigt leider weiterhin das bekannte Verhalten, Systemstarts erfolgen nur mit an- oder nachgesteckter Tastatur. Syslinux meldet folgende Version:
Code: [Select]
MLD> syslinux -v
syslinux 6.04  Copyright 1994-2015 H. Peter Anvin et al

Zur Prüfung meiner Vermutung, ob wirklich syslinux verantwortlich ist, habe ich weitere Distributionen gesucht, die es einsetzen. Ich fand KNOPPIX_V8.2-2018-05-10-DE.iso und LibreELEC-Generic.x86_64-9.0.1.img. Knoppix konnte ich den Syslinuxversionsstand entlocken, es ist 6.03. Beide Livemedien zeigen das auch bei MLD beobachtete Verhalten, vor dem Bootmenü wird innegehalten, bis eine Tastatur angesteckt wird, dann geht es direkt weiter.

Bei Gelegenheit begebe ich mich auf die Suche nach einer Distribution mit möglichst frischem syslinux, vielleicht liefert das ja neue Hinweise.

2
Du kannst es jetzt mal mit dem syslinux Paket im unstable Zweig versuchen. Das hat die neuere Version.

Entschuldigung, daß ich mich erst heute melde, hatte zuvor leider keine Gelegenheit, es mit 5.4 unstable zu versuchen.

Habe eine frische Installation auf dieser Basis vorgenommen, syslinux meldet sich dann wie folgt:
Code: [Select]
MLD> syslinux -v
syslinux 6.04  Copyright 1994-2015 H. Peter Anvin et al

Leider ändert auch dies nichts am Problem, weiterhin erfolgt der Systemstart nur mit an- oder nachgesteckter Tastatur. Trotzdem herzlichen Dank für die Mühe der Paketbereitstellung.

Nun bin ich ratlos. Werde bei Gelegenheit weitersuchen, sollte jemand weitere Hinweise haben, stehe ich natürlich gern für ergänzende Prüfungen bereit.

3
Es scheint also doch noch irgend eine BIOS Einstellung zu sein.

Was für ein Board bzw. Hardware nutzt du eigentlich?
Weiterhin scheint mir dies nicht plausibel. Bei meinen Vergleichsprüfungen startet ein Lubuntu problemlos auch ohne Tastatur. Selbstverständlich ist es jeweils erforderlich, im BIOS das gewünschte boot device auszuwählen. Auch für die Tests mit MLD passe ich diese Einstellung zuvor an. Dies ist die einzige Einstellungsänderung, danach startet Lubuntu, MLD jedoch nicht.

Das System basiert auf einem ASRock B75M-ITX.

Mit meinen Linuxbasiskenntnissen habe ich erneut versucht, einer möglichen Ursache auf die Spur zu kommen. Mir scheint weiterhin verdächtig, daß ein tastaturloser Start mit Grub funktioniert, mit syslinux jedoch scheitert.

Kann mir jemand verraten, wo ich nachvollziehen kann, welche Bestandteile in welchen Versionen zu einem MLD 5.4 kombiniert werden? Bei meiner Recherche fand ich http://minidvblinux.de/git/ und die Info, daß das Entwicklungssystem auf Basis von Debian 9 (Stretch) erstellt wird. Bedeutet dies, daß MLD auf Pakete setzt, die sich in https://packages.debian.org/stable/ finden?

Konkreter Anlaß für die Frage ist, daß ich eine Fundstelle zu einem Syslinuxproblem habe, die meiner Situation nahekommt: https://www.syslinux.org/archives/2015-September/024101.html

MLD 5.4 verrät mir auf der Konsole:
Code: [Select]
MLD> syslinux -v
syslinux 6.03  Copyright 1994-2014 H. Peter Anvin et al
Steckt dahinter syslinux (3:6.03+dfsg-14.1+deb9u1) (https://packages.debian.org/stable/syslinux)? Ich habe einen Blick in den Quellcode geworfen, der oben beschriebene patch ist dort noch nicht enthalten. In stretch-backports gibts die Version syslinux (3:6.04~git20190206.bf6db5b4+dfsg1-1~bpo9+1) (https://packages.debian.org/stretch-backports/syslinux), dort wäre er drin. Kann mir jemand einen Weg aufzeigen, um dies prüfen zu können?

4
Brauchst du UEFI boot  denn unbedingt?
Hier beginnen die Unterschiede mit dem Komfortgewinn durch die verringerte Systemstartzeit. Weiterhin ist auch ungeprüft, ob das verbleibende Problem mit der Nutzung des UEFI in Zusammenhang steht.

Da es für mich scheint, daß dem Phänomen mit passender Konfiguration beizukommen ist, bin ich gern bereit, weitere Energie in die Analyse zu investieren. Schon beim nächsten neuangeschafften System wird vermutlich keine Wahl mehr bestehen, auf ein Compatibility Support Module zurückzufallen. Intel möchte dies wohl dringend loswerden, aktuell erwerbbare Beispiele ohne ein solches gibt es bereits.

5
also da würde sich sagen, das sind irgendwelche Einstellungen im BIOS.
Hallo Roland,

der Verdacht liegt nahe, ich habe mich im BIOS auch bereits wund gesucht, aber keine entsprechende Option entdecken können. Dagegen spricht meiner Einschätzung nach allerdings der Umstand, daß das im BIOS identisch konfigurierte System den bereits erwähnten Lubuntu-Live-USB-Stick (18.04 LTS) ohne die Tastatur problemlos startet.

Kann hier von Bedeutung sein, daß der Test mit Grub 2 bei Lubuntu erfolgreich ist, mit syslinux bei MLD jedoch scheitert? Ich teste gern weitere Systeme, falls jemand eine Idee hat und es das Problem eingrenzen könnte.

6
Der UEFI Eintrag wird jetzt im unstable (und in einer Stunde im testing) beim installieren hinzugefügt.
Bitte testen!
Auf Basis der MLD-5.4_netinstall_2019.03.17-180.1+1525_amd64.img habe ich nun eine Neuinstallation vorgenommen. Ein UEFI-Booteintrag mit dem Namen MLD wird hierbei erzeugt. Das System startet die frisch installierte Version, meine zweite Hürde ist damit behoben. Herzlichen Dank für die Ergänzungen.

Weiterhin besteht jedoch die erste Hürde: Auch diese Installation startet nur mit angeschlossener oder nachträglich angesteckter Tastatur, die in meinem ersten Beitrag beschriebenen Symptome zeigen sich unverändert.

An der Stelle sehe ich den Texthinweis "Press any key for boot menu". Kann hier möglicherweise ein Zusammenhang bestehen?

7
Hattest Du auch mal getestet ob es hilft, wenn Du den MLD Boot Eintrag mit der Option "-a" aktivierst?
Zur Prüfung habe ich eine Neuinstallation durchgeführt. Nach der Aufforderung zum Neustart landete ich im UEFI-Setup, dort war die Liste der Booteinträge leer. Zur Kontrolle habe ich das Live-USB-Lubuntu gestartet und mit efibootmgr -v gegengeprüft. Auch dort war kein Booteintrag für das soeben installierte System sichtbar, nur der für den gerade aktiven USB-Stick.

Bisher hatte ich die individuelle Installation der MLD auf Basis einer händisch vorangelegten Partitionierung genutzt. Um dies als potentielle Fehlerquelle ausschließen zu können, habe ich nun auch die automatische Installation geprüft, das Ergebnis ist unverändert. Letztere nutzt eine MSDOS-Partitionstabelle, ich hatte auf Basis der GPT vorpartitioniert.

Mein bescheidenes Pinguinlatein gerät hier an seine Grenzen, ich prüfe auf Zuruf aber gern weitere Dinge.

8
Ich werde versuchen, meinen Zu-Fuß-Weg zu rekonstruieren.
Habe es soeben versucht, er war unerwartet übersichtlich. Der Lubuntu-Live-USB-Stick lag noch herum, damit gestartet, Partitionierung geprüft, die Partition mit den EFI-Bootmitteln ist /dev/sda1. Darin findet sich die "bootx64.efi" im Pfad "\efi\boot\". Somit konnte ich Folgendes als root ausführen:
Code: [Select]
efibootmgr -c -d /dev/sda -p 1 -L "MLD" -l "\efi\boot\bootx64.efi"
Mit dem Parameter -L wird der Name des UEFI-Booteintrags angegeben.

Nach dieser Anpassung startet das installierte MLD wunschgemäß. Im UEFI-Setup erscheint in der Auswahl der bootbaren Dinge nun ein Eintrag mit dem Namen "MLD". Der Start klappt allerdings weiterhin nur mit bereits angeschlossener (oder nachträglich hinzugesteckter) Tastatur.

9
Hallo,

willkommen and Bord!
vielen Dank dafür und für die viele Arbeit an der höchst anprechenden Distribution.

Der MLD installer verewigt die MLD nicht in der uefi Medien Liste. Das bedeutet, Du kannst die MLD zwar im uefi Bootmanager auswählen, jedoch nicht unter dem Namen MLD, sondern unter der Laufwerksbezeichnung. Bei allen PCs mit denen ich das bisher verwendet habe, hat das aber kein Problem gemacht.
Möglicherweise mache ich etwas falsch, aber nach dem Abschluß der Installation und Entfernen des USB-Datenträgers ist im UEFI die Liste der startbaren Laufwerke schlicht leer. Kein MLD, keine Laufwerksbezeichnungen, nichts wird angeboten.

Ich vermute, das Du lediglich im uefi Setup das MLD Laufwerk als default Boot Medium auswählen musst, damit die MLD zukünftig auch ohne Tatstatur bootet. Eventuell hast Du aber auch nur im uefi Setup eingestellt, dass das System nicht ohne angeschlossene Tastatur booten soll. Ich kenne solche Einstell Optionen noch aus den BIOS Zeiten.
Diese damalige BIOS-Option kenne ich auch noch. Als Gegenprüfung habe ich ein Lubuntu 18.04 bei identischen UEFI-Einstellungen und ohne angeschlossene Tastatur erfolgreich von einem USB-Medium starten können.

Wie die MLD mit korrekten Namen im uefi eingetragen wird, weiß ich leider nicht. Damit habe ich mich bisher nicht befasst. Wenn Du eine kurze Anleitung zu dem Thema gefunden hast, schaue ich mir das aber gerne mal an, und prüfe ob sich das mit vertretbarem Aufwand auf die MLD übertragen lässt.
Ich werde versuchen, meinen Zu-Fuß-Weg zu rekonstruieren.

MfG
Kalle

10
Hallo,

derzeit versuche ich, eine VDR-Infrastruktur mittels MiniDVBLinux neuaufzubauen. Im Wohnraum soll ein zuvor bereits mit yaVDR genutztes System weiterverwendet werden. Es basiert auf einem ASRock B75M-ITX.

Leider zeigen sich zwei Hürden:
1. Weder das aus MLD-5.4_netinstall_2018.06.20-179+1500_amd64.img erstellte USB-Bootmedium noch das auf SSD daraus installierte System starten ohne angeschlossene Tastatur. Beim Start wird der Monitor aktiviert, zeigt jedoch keine Inhalte. Sobald ich in diesem Zustand eine Tastatur anschließe, beginnt der Systemstart mit dem MLD-Bootmanger.
2. Das Mainboard ist für die UEFI-Nutzung zum Betriebssystemstart konfiguriert. Leider erzeugt die MLD-5.4-Installation keinen UEFI-Booteintrag. Mir war es zwischenzeitlich gelungen, einen solchen nachträglich händisch zu erzeugen. Ungeschickterweise habe ich es unterlassen, mir hierzu Notizen anzufertigen. Ein anderes Linuxlivesystem und efibootmgr könnten beteiligt gewesen sein. Ich kann versuchen, dies erneut umzusetzen, wäre aber auch an der Ursachenforschung interessiert, warum der vorgesehene Automatismus in meinem Fall nicht zum Erfolg führt.

Gern nehme ich Prüfungen am System vor oder stelle, wenn nötig, weitere Informationen bereit. Ohne VDR ist Fernsehen deutlich weniger attraktiv, stelle ich derzeit fest. :)

MfG
Kalle