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Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71593] max. latency time 1 seconds
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71610] /usr/lib/libc.so.6 at ??:?
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71610] /usr/lib/libc.so.6 at ??:?
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71610] /usr/bin/vdr cThread::StartThread(cThread*) at ??:?
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71610] /usr/bin/vdr cSectionHandler::Action() at ??:?
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71610] /usr/bin/vdr cPatFilter::Process(unsigned short, unsigned char, unsigned char const*, int) at ??:?
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71610] /usr/bin/vdr cChannel::SetTeletextSubtitlePages(tTeletextSubtitlePage*, int) at ??:?
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71610] /usr/bin/vdr cChannels_Lock::cChannels_Lock(bool) at ??:?
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71610] /usr/bin/vdr cChannels::GetChannelsWrite(cStateKey&, int) at ??:?
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71610] /usr/bin/vdr cListBase::Lock(cStateKey&, bool, int) const at ??:?
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71610] /usr/bin/vdr cStateLock::Lock(cStateKey&, bool, int) at ??:?
Jul 18 16:27:13 MLD systemd[1]: Started Video Disk Recorder.
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71628] SVDRP MLD < 127.0.0.1:53626 server destroyed
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71628] SVDRP MLD < 127.0.0.1:53626 connection closed
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71650] shd main filter thread started (pid=71593, tid=71650, prio=high)
Jul 18 16:27:13 MLD vdr[71593]: [71616] [softhddevice] videocodec: main: H.264 / AVC / MPEG-4 AVC / MPEG-4 part 10 (h264) for codec "h264" opened (sw decoding forced), using software decoding with 4 threads
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71610] WARNING: attempt to acquire write lock while already holding a write lock in the same thread - this may crash! (backtrace follows)
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71593] timer 3 (1 0233-0415 'Mordlichter - Tod auf den Färöer Inseln') set to event So. 19.07.2026 02:35-04:05 (VPS: 19.07. 02:35) 'Mordlichter - Tod auf den Färöer Inseln'
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71593] timer 2 (7 1843-1925 '42 - Die Antwort auf fast alles') set to event Fr. 24.07.2026 18:45-19:15 (VPS: 24.07. 18:45) '42 - Die Antwort auf fast alles'
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71593] timer 1 (3 2013-2110 'Quarks: Unser Wasser - warum es so kostbar ist') set to event Do. 23.07.2026 20:15-21:00 (VPS: 23.07. 20:15) 'Quarks: Tiere der Nacht - Das verborgene Leben vor unserer Haustür'
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71635] softhd audio thread started (pid=71593, tid=71635, prio=high)
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71627] [softhddevice] audio: Setup:
                                           Requested: Channels 2 (FL FR) SampleRate 48000 -> PCM
                                           Set: HWChannels 2 HWSampleRate 48000
                                           Format S16_LE, use mmap: yes
                                           AlsaBufferTime 100ms, pcm state: PREPARED
                                           periodSize 1200 frames, bufferSize 4800 frames
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71627] [softhddevice] audio: GetAvailableBufferFrames: snd_pcm_avail() failed: Input/output error
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71628] SVDRP MLD > 127.0.0.1:53626 server created
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71628] SVDRP MLD < 127.0.0.1:53626 client connection accepted
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71593] [softhddevice] OpenGL worker thread started
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71630] [softhddevice] OpenGL context initialized
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71630] oglThread thread started (pid=71593, tid=71630, prio=high)
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71593] OSD size changed to 1920x1080 @ 1,77778
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71593] [softhddevice] audio: using device 'hdmi:CARD=vc4hdmi0,DEV=0'
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71629] device 2 TS buffer thread started (pid=71593, tid=71629, prio=high)
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71628] SVDRP MLD listening on port 6419/tcp
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71628] SVDRP MLD opening port 6419/tcp
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71628] SVDRP server handler thread started (pid=71593, tid=71628, prio=low)
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71593] setting watchdog timer to 30 seconds
Jul 18 16:27:12 MLD vdr[71593]: [71627] device 2 receiver thread started (pid=71593, tid=71627, prio=high)
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Hallo zusammen,

Der längliche Text unten läuft auf folgende zwei Fragen hinaus:
a) Bei mir versagt das suspendoutput Plugin - was könnte mein Fehler sein?
b) Eigentlich hätte ich lieber das suspend Plugin, das es in der MLD5 gab - lässt sich das machen?

Ich bin mit meiner MLD Standalone auf dem RPi5 "fast" fertig: WLAN läuft, USB-SSD läuft als /data, Fernbedienung geht über GPIO, Sundtek Dual-SatHD läuft, VDR läuft inklusive Live-TV und Aufnahmen. Auf der ToDo-Liste steht nun noch "Suspend".

Der RPi5 ist für mich ja bloß eine Art SetTopBox mit Aufnahmegerät. Die darf gerne nur dann in Betrieb sein wenn sie muss, also wenn ich Live-TV schaue oder eine Aufnahme zu machen ist. Anders als richtige Computer kann der Raspi kein Suspend(toX) und also auch kein WakeOnRTC, was die normale Methode der MLD wäre, um so ein intelligentes Suspend zu realisieren. Ich habe bisher drei Methoden gesehen, um dem RPi sowas beizubringen:
a) Vollständiges Herunterfahren und WakeOnTimer mittels einer externen Hardware, die vor dem Shutdown eingestellt wird und dann per Schaltkontakt den RPi-Reset auslöst.
b) WakeOnTimerOrRemote(OrLAN) mittels MLD Paket "suspend", das im Modus "suspend.soft" nur den VDR (inklusive DVB-Receivern) beendet und von der MLD per RTC/Cronjob oder per Fernbedienung etc. nach Bedarf/Wunsch wieder gestartet wird.
c) VDR-Plugin "suspendoutput", das die "PowerOff"-Funktion (FB-Taste POWER2 bzw. Timeouts des VDR) auf das Abschalten der TV-Ausgabe reduziert.

Variante a) liefert den größten Energiespareffekt, erfordert aber eine komplexe Einrichtung und eben auch zusätzliche Hardware - soweit ich mitbekommen habe gibt es eine Raspi-Pico Lösung. Damit Aufwecken per Fernbedienung geht braucht der Pico einen eigenen FB-Receiver. Das ist mir, ehrlich gesagt, zu viel Aufwand.

Variante b) hat es wohl bis MLD5.1 noch gegeben, das Paket "suspend" gibt es aber für die MLD6(.5) nicht mehr. Schade, denn sowas wäre mein Favorit gewesen, zumal es komfortabel per WebIF eingerichtet werden konnte.

Variante c) liefert den geringsten Energiespareffekt, das Paket "vdr-plugin-suspendoutput" ist verfügbar, man muss es aber im Terminal mittels Eingriffen in die Systemdateien erziehen, wenn es auf die POWER2 Taste hören soll. Ich möchte deshalb dieses (oder ein ähnliches - siehe b) Plugin nicht mittels seiner Aufrufparameter (MLD/Einstellungen/TV/PluginAufrufArgumente) automatisch agieren lassen (z.B. 't 120' [min]), sondern es in die Abläufe integrieren, die VDR/MLD ohnehin macht. VDR hat ja bereits Timeout-Funktionen und reagiert auch auf die POWER2-Taste.

Soweit ich verstehen konnte wird der VDR bei Timeouts sowie beim Betätigen der PowerOnOff-Taste z.B. auf der Fernbedienung das Skript ausführen, welches in der /etc/vdr/conf.d/00_vdr.conf unter "--shutdown=..." angegeben ist, standardmäßig also /usr/share/vdr/shutdown.sh. Dieses Shellskript prüft, ob der Shutdown denn "genehm" ist und bereitet normalerweise den WakeOnRTC vor. Teil der Prüfung auf Erlaubnis zum Shutdown ist die Ausführung aller Shellskripte im Unterordner (/usr/share/vdr/)shutdown.d/, in alphanumerischer Reihenfolge. Sobald eines davon nicht "errorlevel 0" zurückgibt bricht der Vorgang ab. Man kann also den Shutdown beliebig manipulieren und abbrechen, indem man hier ein weiteres Skript erstellt, welches beliebige Aktionen ausführt und am Ende ein errorlevel > 0 zurückgibt.

Ich habe hier also folgendes Skript "99_suspoutp.sh" hinzugefügt:
Code: [Select]
#!/bin/sh
# After all other preparations were done WITHOUT aborting the shutdown,
# we now replace the actual shutdown with something else..., thereafter
# an exit 1 makes the master shutdown script cancel i.e. the shutdown
# process WILL abort.
svdrpsend localhost 6419 'plug suspendoutput SUSPEND'
echo " did a suspendoutput - do not shutdown."
exit 1

Der Name beginnt mit "99_", damit es als Letztes aufgerufen wird, also nur dann wenn es keine anderen Gründe gibt, den (reduzierten) Shutdown NICHT zuzulassen. Einmal chmod +x 99_suspoutp.sh nicht vergessen - fertig.

Ich las für die Verwendung von vdr-plugin-suspendoutput auch andere Varianten:
-> Ändern der /etc/vdr/remote.conf, um den LIRC.Power zu deaktivieren (Auskommentieren "# " der Zeile "LIRC.Power KEY_POWER2"), die PowerOnOff-Taste in der remote.conf stattdessen auf eine Usertaste umleiten (Zeile anpassen "LIRC.User9 KEY_POWER2") und Ändern der /etc/vdr/keymacros.conf um die PowerOnOff-Taste der FB nun als User-Taste den Pluginaufruf machen zu lassen (neue Zeile "User9 @suspendoutput"). Zum Wiedereinschalten muss man dann wohl eine andere Taste der FB verwenden.
-> Per irexec mit svdrpsend das suspendoutput steuern, die genauen Details habe ich noch nicht verstanden, man müsste wohl in /etc eine Datei "lircrc.conf" anlegen und darin einen Eintrag machen, dessen Syntax ich erst nachlesen müsste.
-> Nicht mit svdrpsend arbiten, sondern z.B. etwas wie "vdr-dbus-send /Remote remote.CallPlugin string:'suspendoutput -M -T -l'" machen, wobei ich hier gar nicht glaube dass das in der MLD gehen kann, denn erstens wird das Plugin ja ohnehin beim VDR Start mit aufgerufen, und zweitens müsste man dem Plugin ja trotzdem noch sagen, dass es auch "suspenden" soll, was über die Aufrufparameter, abgesehen vom Timeout, ja gar nicht möglich ist.
Dies alles erscheint mir im Vergleich zu der Variante mit einem zusätzlichen Shutdown-Skript als zu komplex. Das Pimpen des Shutdown-Mechanismus passiert an nur einer einzigen Stelle und hat ja zusätzlich den Vorteil, dass z.B. Aufwachen wegen EPG-Scans u.ä. von alleine nach dem zugehörigen VDR-Timeout wieder "suspendiert", ohne dass ich die FB benutzen muss. In meinem speziellen Fall mit ZWEI DVB-Empfängern (Sundtek SatHD Dual) würde ich allerdings nicht erwarten, dass die LiveTV-Ausgabe für EPG-Scans aufwacht, weil ja der "andere" Receiver dafür frei ist.

Wie dem auch sei, "meine" Variante, das suspendutput einzusetzen funktioniert leider nicht. Die gesamte "Mechanik" funktioniert durchaus, aber in dem Moment wo suspendoutput seinen Job macht stirbt ein anderer Prozess, was zum Neustart des VDR und somit zum Wieder-Erscheinen der Live-TV Ausgabe führt. Jetzt kommen zwei Listings: Zuerst eine Ausgabe von svdrpsend, die zeigen soll, dass alle Komponenten "bereit" sind und die Steuerung erstmal funktioniert. Danach (nächster Post...) ein relativ endloses SystemLog. Zu Letzterem ein paar Anmerkungen:
a) von unten nach oben lesen, bitte.
b) nur die untersten 17 Zeilen protokollieren den suspend-Vorgang.
c) danach (11 Zeilen) stirbt der softhddevice Dekoder, vermutlich weil ihm sein Ausgabekanal abhanden kam?
d) somit endet auch der VDR, die MLD merkt das und startet ihn neu. Dieser Neustart ist der gesamte Rest des Logs.

Sieht so aus als funktioniere das suspendoutput Plugin nicht in der aktuellen MLD-Umgebung. Jemand eine Idee?
Code: [Select]
root@MLD:~# svdrpsend localhost 6419 'help'
220 MLD SVDRP VideoDiskRecorder 2.8.2; Thu Jul 16 22:09:33 2026; UTF-8
214-This is VDR version 2.8.2
214-Topics:
214-    AUDI      CHAN      CLRE      CONN      DELC
214-    DELR      DELT      EDIT      GRAB      HELP
214-    HITK      LSTC      LSTD      LSTE      LSTR
214-    LSTT      MESG      MODC      MODT      MOVC
214-    MOVR      NEWC      NEWT      NEXT      PING
214-    PLAY      PLUG      POLL      PRIM      PUTE
214-    REMO      SCAN      STAT      UPDT      UPDR
214-    VOLU      QUIT
214-Plugin softhddevice-drm-gles v1.6.7 - HD Device mit software und GPU Unterstützung
214-    PLAY      DETA      ATTA      STAT      PION
214-    PIOF      PITO      PIPU      PIPD      PIPC
214-    PIPS      PIIP
214-Plugin suspendoutput v2.1.0 - Suspend output
214-    SUSPEND   RESUME    STATUS
214-To report bugs in the implementation send email to
214-    vdr-bugs@tvdr.de
214 End of HELP info
221 MLD closing connection
root@MLD:~#

Nun sollte ich zunächst mal des suspendoutput Plugin zum Funktionieren bekommen, das wäre ein Anfang. Mein eigentlicher Wunsch ist aber, mehr als nur suspendoutput zu haben. Das frühere "suspend" Paket der MLD wäre schon schick. Ich stelle mir vor, dass nicht nur das Live-Bild, sondern auch der VDR inklusiv DVB-Tuner abgeschaltet wird. Dass der VDR nun keine EPG-Scans machen kann ist halt so, beim "echten" Suspend ist das ja nicht anders. Dann muss freilich "jemand anderes" bei Timer-Events und beim Wiedereinschalten auf der Fernbedienung den VDR neustarten - den Rest macht der dann ja wieder selber. Den VDR im shutdown Script zu beenden sollte einfach sein (PID ermitteln und Prozess killen), also müsste man der MLD nur noch beibringen, den VDR erst bei Timer-Events bzw. FB-Taste wieder zu starten. Zugegeben: Das ist eine RPi(5)-spezifische Idee, für diese und ähnliche Plattformen aber jedenfalls allgemein brauchbar. Wenn es funktioniert.

Schon wieder...: Jemand eine Idee?
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Allgemein [ General ] / MLD6.5 auf RPi5: Suspend/Reboot Probleme
« Last post by gustavgans on July 18, 2026, 17:47:49 »
Bin gespannt auf neue Erkenntnisse... Wir könnten dieses Topic auf "gelöst" setzen, denn jetzt geht's ja bei mir. Aber ein reproduzierbares Verhalten auch anderswo gäbe der Sache vielleicht mehr Glaubhaftigkeit.

Ganz kurz zu noatime:
Wenn ich das nutze, brauche ich nofail, damit's weiter geht. Wenn ich OHNE noatime arbeite, brauche ich auch kein nofail!
Ich kann mich noch nimmer nicht völlig von der Idee verabschieden, dass die USB-Architektur des RPi5 nicht gänzlich sauber im "System" behandelt wird. Ohne noatime wird ja bereits beim Mounten der initiale Lesezugriff, mit dem bloß geschaut wird "wer das ist", auch ein Schreibzugriff passieren. MIT noatime aber halt nicht. Könnte nun ja sein, dass der USB-HDD Init (von mir aus das "richtige Aufwachen") beim Mount nicht richtig abläuft, durch einen Schreibvorgang jedoch dann implizit mitkommt. Also würden nachfolgende Aktionen wegen unvollständigem Init scheitern, wenn noatime aktiv ist, somit braucht man nofail, jedoch braucht man KEIN nofail wenn man kein noatime verwendet, also beim Mount direkt einen Schreibvorgang bekommt.
Das mag nun ein Geheimnis des Rpi5 sein - und bleiben. Was aber jedenfalls beim RPi5 gar nicht geht, egal wie wir mit nofail und/oder noatime spielen, ist, dass wir /data über einen bind mounten.

Ich glaube zwar nicht dass wir eine reale Chance haben, das wirklich zu entschlüsseln, aber gespannt bleibe ich jedenfalls...
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Allgemein [ General ] / VaapiVideo lässt sich nicht installieren...
« Last post by wayne on July 18, 2026, 17:41:47 »
Hallihallo,
beim Versuch vaapivideo zu installieren:
Code: [Select]
# flatpak install vdr-plugin-softhddevice-intel- vdr-plugin-vaapivideo
F: An error was encountered searching remote ?flathub? for ?vdr-plugin-softhddevice-intel-?: 'vdr-plugin-softhddevice-intel-' is not a valid name: Only last name segment can contain -
error: No remote refs found for ?vdr-plugin-softhddevice-intel-?

Oder lohnt sich das nicht zu testen mit meinem NUC7PJYH (UHD Graphics 605)?

Viele Grüße
wayne
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Die Option "noatime" ist nicht das Problem. Diese sorgt dafür dass beim Lesenden Zugriff nicht immer auch geschrieben wird, und ist in diesem Punkt etwas rigider als die Voreinstellung.
Entscheidend ist aber wohl die Option "nofail", die das Abbrechen des Bootens verhindert, wenn Dein USB Laufwerk ein Problem hat.
Und auch Deine Beobachtung, dass der Bind Mount zusammen mit nofail nicht funktioniert ist richtig. Diese Kombination klappt nicht ohne zusätzliche Boot Parameter.
Das etwas umständliche Mounten mit dem Bind, ist dem geschuldet, dass wir sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten anbieten, wie Datenlaufwerke eingebunden werden. Damit sich das ganze halbwegs überschaubar und vorhersehbar gestalten lässt, verwenden wir den Umweg über den Bind Mount, der in Deinem speziellen Fall nicht nötig wäre.

Den /usr/lib/libmediaclient.so Eintrag in der /etc/ld.so.preload solltest Du weiterhin entfernen, denn dieser könnte auch irgendwann in der Zukunft Probleme machen, und war vermutlich auch bisher ein Teil Deiner Probleme.

Ich werde mal schauen, wie ich das Mounten des Daten Laufwerkes umbaue, damit die von Dir beobachteten Probleme nicht mehr auftreten. In diesem Bereich habe ich sowieso noch Änderungen vor, in die dann auch Deine Erkenntnisse einfließen werden.
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Allgemein [ General ] / MLD6.5 auf RPi5: Suspend/Reboot Probleme
« Last post by gustavgans on July 11, 2026, 20:41:35 »
Sorry hat was gedauert - bin im Job zZt. ziemlich eingespannt...

Die Änderung der fstab laut @clausmuus funktioniert. Der Hochlauf der MLD bis zum Start des Live-TV Bildes dauert nun weniger als 15sec, das MLD-Logo hat gar keine Gelegenheit mehr, sich beim Hochlauf zu zeigen.

Ich habe allerdings etwas weitergespielt und kann jetzt folgendes mitteilen:

- Die "x-systemd.*" Parameter als Optionen in der fstab sind am Ende nicht notwendig, ebensowenig die Abwahl des Dateisystemtests.
- Nicht einmal die Entfernung des Sundtek Preload aus der /etc/ld.so.preload ist notwendig.

In Wirklichkeit hat der RPi5 mit folgenden zwei Dingen ein existenzielles Problem:

- Das Mounten von /data über ein bind auf /mnt/{UUID-der-SSD} bekomme ich überhupt nicht hin.
- Die Verwendung von noatime ist problematisch (lässt sich mit nofail entschärfen).

Meine /etc/ld.so.preload enthält jetzt wieder den Eintrag "/usr/lib/libmediaclient.so".
Der Eintrag für die USB-SSD in der /etc/fstab lautet jetzt "UUID=b124a098-f5f6-4c16-aab4-9b619a1a5d44 /data auto defaults,nofail,noatime 1 2"

Ich hab zwar keine große Ahnung von den Interna in Linux bzw. dem systemd, und auch nicht vom RPi5, aber ich erlaube mir hier mal die erneute Vermutung, dass es bloß ein Initialisierungsproblem mit dem RPi5-spezifischen USB Subsystem gibt. OHNE noatime erfolgt bereits beim initialen Öffnen der USB-SSD ein Schreibvorgang, der wohl den USB zwangsweise auch "aufweckt". MIT noatime geht's schief, lässt sich aber mit nofail einfangen. Mit dem zweistufigen Einbinden per bind scheint es grundsätzlich ein Problem zu geben - der bind wartet wohl nicht lange genug oder überholt den vorigen mount-Prozess.

Ich setze diesen Topic jetzt noch nicht auf "gelöst", denn ich hab zwar bisserl herum experimentiert, glaube aber nicht dass ich kompetent genug bin, um das nun verallgemeinert beurteilen zu können. Vielleicht kann @franky das auch nochmal genauer anschauen. Wenn sich meine Analyse bestätigt, wäre ja eine relativ simple Lösung, für den RPi5 eine etwas andere Einbindung von /data zu implementieren als sonst in der MLD üblich (will sagen: ohne bind - warum machen wir das standardmäßig überhaupt?). Eine ungleich komplexere Aktion wäre der Versuch herauszufinden, weshalb das USB-Subsystem beim RPi5 anders reagiert als andere Architekturen und dies im Kernel abzubilden...

Was aus meiner Sicht definitiv vom Tisch ist: Dass ich ein Problem mit der Stromversorgung habe. Nur am Rande: Natürlich wird das Original-Käbelchen verwendet (20cm lang) und natürlich funzt die SSD an jeder anderen Hardware, die hier herumlungert, auch und gerade mit diesem Käbelchen tadellos.
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Ich habe bei mir schon des öfteren beobachtet, dass vor allem die USB Kabel für Spannungsversorgungs-Probleme verantwortlich sind. Selbst bei einem RPI-Zero, der mit Abstand am wenigsten Strom braucht, führen einige Kabel zu starken Spannungseinbrüchen. Sofern Du nicht nur das offizielle Netzteil verwendest, sondern auch ein offizielles Kabel (sofern es eines gibt), ist dies immer eine möglicher Schwachstelle.
Du musst halt bedenken, dass kurzfristig viel höhere Ströme fließen können, als im Durchschnitt, was für einige Millisekunden zu einem Spannungseinbruch führen kann, was dann den Mount verhindern kann, und ein restart der SSD auslöst.
Frankiys Test mit USB Stick wurde noch vor meinen Änderungen mit dem Lib Preload gemacht.

Wenn die geänderten Mount Optionen nicht helfen sollten, gebe ich Dir Beispiele wie Du den Mount verschieben kannst, bis der Bootvorgang komplett abgeschlossen ist.
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Oh, die fstab-Variante mit den x-systemd Optionen hatte ich überlesen. Probiere ich morgen und melde mich danach wieder.
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Allgemein [ General ] / MLD6.5 auf RPi5: Suspend/Reboot Probleme
« Last post by gustavgans on July 07, 2026, 20:54:37 »
Ich habe jetzt das "Verständnisproblem" aus dem Topic-Titel rausgenommen... es GIBT ja ein Boot-Problem.

Sowohl schwache Stromversorgung als auch Kabelfehler kann ich definitiv ausschließen. Außer natürlich wenn das nagelneue Oginool-Raspi Netzteil defekt ist. Details:
Raspi-Netzteil "45W", freilich bringt es bei 5,1V (das ist ja das einzige was der RPi5 zieht) "nur" 5A, also gut 25W.
Der RPi5 braucht unter Vollast (die er weder beim Booten noch im Betrieb auch nur annähernd erreicht - Lüfterchen langweilen sich) unter 10W. Die Sundtek zieht max. 0,5A (hängt an USB2 und hat ein externes Netzteil für die LNB-Speisung), also 2,5W. Eine NVMe SSD wird mit 8-10W angegeben. "Meine" externe SSD ist eine 1,8" Intenso "Premium" (falls es Jemanden interessiert: Produktnummer 3823450), die mit geringem Stromverbrauch beworben wird, allerdings kann ich keine Zahlen finden. Es ist nicht gerade ein Ferrari, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mehr als 10W zieht. Sie hängt am RPi an USB3, kriegt also mehr als 0,5A wenn sie mehr möchte.
Ich mag mich irren, aber eine SSD zieht besonders viel Strom bei Schreibvorgängen, weniger beim Lesen. Wenn die MLD mal läuft und der VDR zwei Aufnahmen parallel macht, dann laufen am RPi tatsächlich mal hörbar die Lüfter und die SSD hat maximal viel zu tun. Diese Betriebsart ist absolut stabil. Ich kann mir deshalb nicht vorstellen, dass ich ein Hardwareproblem habe.
Franky hatte bei seinen Tests auch festgestellt, dass es gar keine energiehungrige SSD braucht, um das Problem nachzustellen - ein simpler USB-Stick genügt.

Ich habe natürlich in der fstab gespielt. Weder "0 0" hat etwas geändert, noch dass ich mal testweise mit Option "nofail" auf die Bühne gegangen bin.

Vielleicht hilft uns folgende Beobachtung: Beim Booten wartet der RPi ein paar Minuten lang, wie man ja im Logging auch sehen kann. Schließlich blinkt das blaue LED Lämpchen an der SSD dreimal. Genauer gesprochen: Das Lämpchen hat die ganze Zeit Dauerlicht, auch während der Wartezeit. Die Timeouts kommen irgend wie ohne dass sich an der SSD irgend was bewegt. Bis die Zeit endlich um ist: Das Blinkmuster ist AAAAAAN, Aus, An, Aus, Aaaan... (innerhalb ca. 1/2 Sekunde) dann dauert es nochmal 1-2Sekunden und DANN ERST kommt die EmergencyShell. Mangels funktionierendem <ESC> kann ich nicht sehen, was bis dahin an Meldungen aufläuft, aber das Systemlog ist da ja im Grunde auch pusthum noch aussagefähig.

Nachdem ich die EmergencyShell mit <Strg>+D verlassen habe dauert's nur paar Sekunden, dann blinkt mich die SSD genauso nochmal an, dann gehen die Lichter am Sundtek an und danach auch das LiveTV Bild.

Schon wieder ein endloser Roman von mir...

Es handelt sich ja ganz offensichtlich um ein RPi5 spezifisches Problem. Da im Systemlog x-fach Powersaving-Einträge sind MAG ES SO SEIN, dass das Energiemanagement nicht gescheit funktioniert, bis die MLD mal läuft. Mit dem Start des VDR ist aber alles "ready" und auch die USB-Devices "spielen mit".

Vorschlag zur Güte bzw. Bitte: Wenn ich die SSD aus der fstab raus nehme (die MLD braucht sie ja selber ansich gar nicht), würde dann der Bootvorgang erstmal durchlaufen, vermute ich. Aber wenn das so wäre, was müsste ich tun, damit beim Start des VDR die SSD als /data gemountet wird? Also wie "Mounten" geht wüsste ich, aber wo ich das dann einbauen müsste weiß ich nicht. Es gibt bestimmt irgend welche Skripte, die ablaufen, wenn VDR startet/stoppt/einen Timer startet u.ä. Könnte mir dazu bitte Jemand unter die Arme greifen?

Es gab mal ein deutsches VDR Wiki, das gibt's seit Jahren nicht mehr. Bei yaVDR bin ich vermutlich nicht richtig, und im englischen VDR-Wiki hab ich Probleme, etwas zu finden. Wir sind hier bei MLD, nicht bei VDR, aber ich hoffe, dass mir hier Jemand die kleinen Geheinisse lüften mag.
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Meine bisherige Recherche hat ergeben, dass ein Grund für Dein Problem die Spannungsversorgung sein könnte. Beim Booten braucht der RPI alleine bereits sehr viel Strom. Wenn dann zu diesem Zeitpunkt auch noch die SSD aufwacht bricht die Spannungsversorgung zusammen, und die SSD startet nicht sauber. Ursache kann ein zu schwaches Netzteil oder ein schlechtes USB Kabel zwischen Netzteil und RPI sein.

Eventuell würde es bereits ausreichen in der /etc/fstab am ende der ersten genannten Zeile das "1 2" gegen ein "0 0" zu tauschen, da dann der fsck weg fällt (der dei SSD anspricht, beim xfs ansonsten aber nichts weiter macht).