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Allgemein [ General ] / MLD6.5 auf RPi5: Suspend/Reboot Probleme
« Last post by gustavgans on July 11, 2026, 20:41:35 »Sorry hat was gedauert - bin im Job zZt. ziemlich eingespannt...
Die Änderung der fstab laut @clausmuus funktioniert. Der Hochlauf der MLD bis zum Start des Live-TV Bildes dauert nun weniger als 15sec, das MLD-Logo hat gar keine Gelegenheit mehr, sich beim Hochlauf zu zeigen.
Ich habe allerdings etwas weitergespielt und kann jetzt folgendes mitteilen:
- Die "x-systemd.*" Parameter als Optionen in der fstab sind am Ende nicht notwendig, ebensowenig die Abwahl des Dateisystemtests.
- Nicht einmal die Entfernung des Sundtek Preload aus der /etc/ld.so.preload ist notwendig.
In Wirklichkeit hat der RPi5 mit folgenden zwei Dingen ein existenzielles Problem:
- Das Mounten von /data über ein bind auf /mnt/{UUID-der-SSD} bekomme ich überhupt nicht hin.
- Die Verwendung von noatime ist problematisch (lässt sich mit nofail entschärfen).
Meine /etc/ld.so.preload enthält jetzt wieder den Eintrag "/usr/lib/libmediaclient.so".
Der Eintrag für die USB-SSD in der /etc/fstab lautet jetzt "UUID=b124a098-f5f6-4c16-aab4-9b619a1a5d44 /data auto defaults,nofail,noatime 1 2"
Ich hab zwar keine große Ahnung von den Interna in Linux bzw. dem systemd, und auch nicht vom RPi5, aber ich erlaube mir hier mal die erneute Vermutung, dass es bloß ein Initialisierungsproblem mit dem RPi5-spezifischen USB Subsystem gibt. OHNE noatime erfolgt bereits beim initialen Öffnen der USB-SSD ein Schreibvorgang, der wohl den USB zwangsweise auch "aufweckt". MIT noatime geht's schief, lässt sich aber mit nofail einfangen. Mit dem zweistufigen Einbinden per bind scheint es grundsätzlich ein Problem zu geben - der bind wartet wohl nicht lange genug oder überholt den vorigen mount-Prozess.
Ich setze diesen Topic jetzt noch nicht auf "gelöst", denn ich hab zwar bisserl herum experimentiert, glaube aber nicht dass ich kompetent genug bin, um das nun verallgemeinert beurteilen zu können. Vielleicht kann @franky das auch nochmal genauer anschauen. Wenn sich meine Analyse bestätigt, wäre ja eine relativ simple Lösung, für den RPi5 eine etwas andere Einbindung von /data zu implementieren als sonst in der MLD üblich (will sagen: ohne bind - warum machen wir das standardmäßig überhaupt?). Eine ungleich komplexere Aktion wäre der Versuch herauszufinden, weshalb das USB-Subsystem beim RPi5 anders reagiert als andere Architekturen und dies im Kernel abzubilden...
Was aus meiner Sicht definitiv vom Tisch ist: Dass ich ein Problem mit der Stromversorgung habe. Nur am Rande: Natürlich wird das Original-Käbelchen verwendet (20cm lang) und natürlich funzt die SSD an jeder anderen Hardware, die hier herumlungert, auch und gerade mit diesem Käbelchen tadellos.
Die Änderung der fstab laut @clausmuus funktioniert. Der Hochlauf der MLD bis zum Start des Live-TV Bildes dauert nun weniger als 15sec, das MLD-Logo hat gar keine Gelegenheit mehr, sich beim Hochlauf zu zeigen.
Ich habe allerdings etwas weitergespielt und kann jetzt folgendes mitteilen:
- Die "x-systemd.*" Parameter als Optionen in der fstab sind am Ende nicht notwendig, ebensowenig die Abwahl des Dateisystemtests.
- Nicht einmal die Entfernung des Sundtek Preload aus der /etc/ld.so.preload ist notwendig.
In Wirklichkeit hat der RPi5 mit folgenden zwei Dingen ein existenzielles Problem:
- Das Mounten von /data über ein bind auf /mnt/{UUID-der-SSD} bekomme ich überhupt nicht hin.
- Die Verwendung von noatime ist problematisch (lässt sich mit nofail entschärfen).
Meine /etc/ld.so.preload enthält jetzt wieder den Eintrag "/usr/lib/libmediaclient.so".
Der Eintrag für die USB-SSD in der /etc/fstab lautet jetzt "UUID=b124a098-f5f6-4c16-aab4-9b619a1a5d44 /data auto defaults,nofail,noatime 1 2"
Ich hab zwar keine große Ahnung von den Interna in Linux bzw. dem systemd, und auch nicht vom RPi5, aber ich erlaube mir hier mal die erneute Vermutung, dass es bloß ein Initialisierungsproblem mit dem RPi5-spezifischen USB Subsystem gibt. OHNE noatime erfolgt bereits beim initialen Öffnen der USB-SSD ein Schreibvorgang, der wohl den USB zwangsweise auch "aufweckt". MIT noatime geht's schief, lässt sich aber mit nofail einfangen. Mit dem zweistufigen Einbinden per bind scheint es grundsätzlich ein Problem zu geben - der bind wartet wohl nicht lange genug oder überholt den vorigen mount-Prozess.
Ich setze diesen Topic jetzt noch nicht auf "gelöst", denn ich hab zwar bisserl herum experimentiert, glaube aber nicht dass ich kompetent genug bin, um das nun verallgemeinert beurteilen zu können. Vielleicht kann @franky das auch nochmal genauer anschauen. Wenn sich meine Analyse bestätigt, wäre ja eine relativ simple Lösung, für den RPi5 eine etwas andere Einbindung von /data zu implementieren als sonst in der MLD üblich (will sagen: ohne bind - warum machen wir das standardmäßig überhaupt?). Eine ungleich komplexere Aktion wäre der Versuch herauszufinden, weshalb das USB-Subsystem beim RPi5 anders reagiert als andere Architekturen und dies im Kernel abzubilden...
Was aus meiner Sicht definitiv vom Tisch ist: Dass ich ein Problem mit der Stromversorgung habe. Nur am Rande: Natürlich wird das Original-Käbelchen verwendet (20cm lang) und natürlich funzt die SSD an jeder anderen Hardware, die hier herumlungert, auch und gerade mit diesem Käbelchen tadellos.

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